Harmonische Jahreshauptversammlung
120 der 6121 Vereinsmitglieder hatten sich am 14.4.2005 zur Jahreshauptversammlung eingefunden. Reibungslose Neuwahlen, ein positiver Kassenbericht sowie eine eindringliche Würdigung von Wolfgang Beck für 10 Jahre als Präsident des TV 1848 waren die Höhepunkte der Versammlung von . Die Beitragserhöhung abJanuar 2006 wurde ebenso hingenommen wie der geplante Ausbau der Geschäftsstelle, die in einen Raum für Publikumsverkehr und Arbeitsräume aufgeteilt werden soll.
Am Rednerpult des Traditionsvereins mit Gegenwartssinn (Marketing-Arbeitsgruppe und power-point Präsentationen): Der wieder gewählte Präsident Wolfgang Beck.

Beck 10 Jahre Präsident










Spontaner Applaus der Mitglieder im Stehen , nachdem er von Hermann Gumbmann gewürdigt worden war für 10 Jahre als Präsident - v. l. n. r.: Gerd Lönne, davor Dietmar Dommick, Heimo Fillibeck, Uta Richter, Klaus Lohrer, Matthias Schaub, Wolfgang Beck, Harald Frommann, Lothar Schaub, Egon von Stephani, Franz Männl, Roland Müller, Fritz Welß, Fritz Löhr und der neue Ältesten- und Ehrenrat Fritz Rödel.
Ohne Zögern erhoben sich die 120 Mitglieder zum Applaus im Stehen, nachdem Hermann Gumbmann die Laudatio für 10 Jahre erfolgreiche Leitung vorgetragen hatte. Mitgliederzuwachs von 4.700 auf 6.121, die Ausrichtung auf Gesundheits- und Breitensport, nicht zuletzt Planung, Bau und Eröffnung des Fitness- und Gesundheitszentrums "TV-Vital" im Jahr 2001 sowie Verbesserung der Infrastruktur (Personal, Büroausstattung, Geschäftsstelle), Traditionspflege, gewinnende Rhetorik,(sport-)politisches Engagement und Steigerung der Professionalität kennzeichnen die Präsidentschaft Beck in den vergangenen 10 Jahren.


In seinem Kassenbericht zog Heinz Müssenberger eine positive Bilanz: Die Schulden verringerten sich, die Kosten für Übungsleiter und Sportleiter beliefen sich auf 230.000 € - bei zurückgehenden Zuschüssen. So entstand ein Defizit von 60.000 €, das durch die Erweiterung des Kursprogramms und zurückhaltenden Ausgaben bei der Sanierung gemildert werden konnte.
Heinz Müssenberger war kommissarisch für den ausgeschiedenen Schatzmeister Klaus Wilhelm eingesprungen und hat sich nun zur Wahl gestellt, bei der er einstimmig gewählt wurde. Sein Kassenbericht bestach durch Klarheit und Kürze, verständliche Gewichtung und klares Engagement










Die neue Mannschaft des ehrenamtlichen Präsidiums des TV 1848 stellt sich dem Fotografen (v. l. n. r.): Präsident Wolfgang Beck, Schatzmeister Heinz Müssenberger sowie die Vizepräsidenten Fritz Löhr, Gerd Lönne und Dietmar Dommick.

Bei den Neuwahlen konnte Wolfgang Beck fast sein gesamtes bisheriges Präsidium wiedergewinnen, lediglich Vizepräsidentin Monika Kirchner (Wiedereinstieg ins Berufsleben) wurde durch Fritz Löhr ersetzt, Egon von Stephani trat als Ältesten- und Ehrenrat zurück (aber behält seine Stuhl- und Hocker-Gymnastik für Senioren bei) und wurde durch Fritz Rödel ersetzt.
Bei den Beiräten konnte der Präsident zwei neue Gesichter zur Wahl hinzufügen: Ruth Wangemann (Kinder und Jugend im Stadtwesten) und Peter Streiter (persönlicher Berater des Präsidenten). Die Wahlen erfolgten mit maximal drei Enthaltungen.
Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit - die letzte Zeile des Liedes "Turner auf zum Streite" aus dem Revolutionsjahr 1848 - gesungen im Stehen, darf als Vereinsmotto des modernen Traditionsvereins gelten.
„Die Kinder sind jetzt aus dem Gröbsten raus, so kann ich mich nun um für den TV 1848 engagieren“, meinte Ruth Wangemann bei ihrer Vorstellung als Beirätin für Kinder und Jugend im Stadtwesten. Peter Streiter, einer der jüngsten Mitglieder der Lungerer Exkneipe, ist als Beirat (persönliche Beratung des Präsidenten) gewählt worden. Begeisternd wie immer kommentiert Egon von Stephani (stehend) seinen Rücktritt als Ältesten- und Ehrenrat mit der Aussage, dass er seine Stuhl- und Hocker-Gymnastik für Senioren weiterleiten wird, v. l. n. r.: Fritz Löhr (neuer Vizepräsident), Günther Schaub, Reinhold Döhnel, Franz Männl, Egon von Stephani, Lothar Schaub, Heinz Gumbmann, Robert Paulus, Horst Bucher, Helmut Kammermeyer

Text/Fotos: I.R.